Geschichte vom Rittergut Endsch├╝tz

Definition:

Ein Rittergut (lat. praedium nobilium sive equestrium) war urspr├╝nglich ein Landgut, dessen Eigent├╝mer Ritterdienste, urspr├╝nglich pers├Ânliche Leistungen (Heerfolge), sp├Ąter auch Geldleistungen (Ritterpferdsgelder) leistete und daher einige Vorrechte genossen.

Diese Vorrechte, deren Besitz urspr├╝nglich Ritterb├╝rtigkeit bedingte, wurden mit der Zeit als Zubeh├Âr der Ritterg├╝ter selbst angesehen (nobilitas realis). Zu ihnen geh├Ârten v.a. Befreiung von b├Ąuerlichen und ├Âffentlichen Lasten (Steuern, Einquartierung, Fronen etc.), zu denen der Ritterdienst ehemals als ├äquivalent gegolten hatte, ferner Landstandschaft, Patrimonialgerichtsbarkeit, Jagdgerechtigkeit, Fischerei, Baugerechtigkeit, und andere Bannrechte.

In sp├Ąterer Zeit wurden diese Vorrechte beseitigt. W├Ąhrend urspr├╝nglich nur Adlige Ritterg├╝ter besitzen konnten, durften sp├Ąter auch B├╝rgerliche dergleichen erwerben.

Kommunalrechtlich bildeten Ritterg├╝ter in Preu├čen meist eigene Gutsbezirke, die neben der meist gleichnamigen Landgemeinde bis etwa 1929 bestanden.

Andere Gutsformen waren z.B. das in Schleswig-Holstein verbreitete Adlige Gut oder das Kanzleigut.

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